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WERK NEHEIM


In Memoriam Enrico Fermi

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Enrico Fermi (ca. 1945) - Quelle: Wikipedia

Enrico Fermi (ca. 1945) - Quelle: Wikipedia

Das WDR5-”Zeitzeichen” am 28.11.2014 (09.05 Uhr) ist Enrico Fermi gewidmet.

Der CAMPUS – ein Ort der Begegnung für Arnsberg

Idylle, Sauerland, Arnsberg. Klischees wie diese gibt es viele. Lange Zeit wurde unsere Region in anderen Gegenden Deutschlands vor allem mit Bergen, Wald und Wanderungen assoziiert. Aber die Realität sieht anders aus: Eine starke Wirtschaft aus Mittelstand, Handwerk, Industrie mit vielen Weltmarktführern und noch mehr Innovationen – Das ist das Sauerland. Das sind wir. Man könnte auch sagen: “Hier spielt die Musik.”

Genau das soll auf dem neuen CAMPUS der Stadtwerke Arnsberg greifbar werden. „Erleben und Lernen“ sind zwei Stichworte, die Themen rund um die Bereiche Energie und Wasser auf dem CAMPUS für Jedermann spürbar werden lassen. Schülerinnen und Schüler, Senioren, Vereine, Geschäftsleute und alle Bürgerinnen und Bürger sollen den CAMPUS in das gedankliche Zentrum von Arnsberg rücken und auf eine spannende Reise durch Exponate, Veranstaltungen und Seminare mitgenommen werden.

Den ersten Spatenstich für diesen neuen Leuchtturm in Arnsberg haben gestern Bürgermeister Hans-Josef Vogel, der Leiter der Arnsberger Feuerwehr Bernd Löhr und der Geschäftsführer der Stadtwerke Arnsberg Karlheinz Weißer, gesetzt. In ihren Reden haben sie insbesondere die Bedeutung des Geländes für die Nutzer hervorgehoben. Der Bürgermeister lobte die „vorbildliche unternehmerische Entscheidung“, die über alle Parteien hinweg einstimmig gefällt wurde. Karlheinz Weißer dankte ebenfalls der Arnsberger Politik für die Investition von 4,5 Mio. € in den CAMPUS sowie für den eigenständigen Vertrieb regionaler Energie. Herr Vogel ergänzte: „Wir sichern mit diesem Projekt nicht nur den Standort der Feuerwehr, sondern wir gründen hiermit die Basis für Innovationen in unserer Stadt. Auf diese Weise schaffen wir zudem neue Arbeitsplätze. Der CAMPUS leistet somit einen wichtigen Beitrag zu Stadtentwicklung.“

Für die Feuerwehr bedeutet der Neubau in Bruchhausen/Niedereimer die Umsetzung eines modernen Gerätehauses in der geografischen Mitte von Arnsberg zwischen Vosswinkel und Oeventrop. „Wir können an diesem Standort damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr im demografischen Wandel sicherstellen. Der vorgesehene neue Standort soll durch seine gemeinsame Stärke, nicht nur den Bereich Niedereimer/Bruchhausen mit den Gewerbegebieten stärker absichern, sondern auch den angrenzenden Stadtteil Hüsten. Eine Stärkung weiterer Einsatzbereiche mit einer „schlagkräftigen“ und personell zu jeder Tageszeit ausreichend besetzten Einsatzgruppe wurde, bei der Bewertung zum Brandschutzbedarfsplan, mit einbezogen. Während der schwach besetzten Tageszeiten kann auf Einsatzpersonal aus Bruchhausen, Niedereimer, Mitarbeiter der Firma Perstorp sowie der Stadtwerke zurückgegriffen werden. Ein Gerätehaus an dieser Stelle reduziert die Anfahrtswege und macht ein schnelleres Ausrücken der Feuerwehr möglich.“, so Bernd Löhr von der Feuerwehr.

Der neue CAMPUS wird das gesamte Areal rund um die bereits bestehende Zentrale der Stadtwerke Arnsberg umfassen. Laut Bürgermeister Vogel soll „ein zentraler Ort für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Arnsberg“, die Fragen zu den Themen Wasser und Energie haben, entstehen. „Wir möchten unsere Produkte – Wasser und nun auch Energie – für alle erlebbar und verständlich machen. Beide Themen werden in unserer heutigen Gesellschaft viel zu wenig geschätzt“, erklärt der Geschäftsführer der Stadtwerke. „Für alle von uns ist es selbstverständlich, dass aus dem Wasserhahn gutes und sauberes Trinkwasser fließt oder dass die elektrischen Geräte mit dem Einstecken in der Steckdose funktionieren.“ Egal ob Vereine, Unternehmen oder privat, gemeinsam mit Freunden und Bekannten, jeder soll sich auf dem CAMPUS wohlfühlen. „Wir wollen neutrale Beratung und spannende Themen miteinander kombinieren und den Bürgern so einen echten Mehrwert bieten“, lautet Weißers Versprechen.

Abschließend richtete er folgenden Wunsch an die Arnsbergerinnen und Arnsberger: „Kommen Sie gerne mit Ideen auf uns zu! Wir möchten Ihre Anregungen in den entstehenden CAMPUS mit integrieren und diesen so zu einem Ort der Begegnung für alle Arnsberger Bürgerinnen und Bürger machen. Sagen Sie uns, welche Themen, Schwerpunkte und Veranstaltungen für Sie interessant sind!“ Die Stadtwerke haben sich viel vorgenommen und möchten den CAMPUS in Arnsberg nicht nur in die Stadt, sondern vor allem auch in das Bewusstsein der Bürger bringen.

Quelle: PM Stadt Arnsberg

Nicht lernfähig: Preistreiber Kreismusikschule

Mittlerweile ist sie ein regelmäßig wiederkehrendes Ritual, die Anhebung der Entgelte für die Kreismusikschule.

1. Alle 2 bis 3 Jahre beginnt der Ablauf damit, dass das Kulturamt in der Kreisverwaltung eine Sitzungsvorlage für den Kulturausschuss und für den Kreistag erstellt. Darin heißt es, dass eine Anhebung der Musikschulentgelte erforderlich wäre, um den angestrebten Kostendeckungsgrad von 50% zu erreichen.

2. Die neue Entgelttabelle wird anschließend in den Gremien diskutiert, und die (kleine) Opposition weist darauf hin, dass die letzte Entgeltanhebung nichts gebracht habe. Denn die erwarteten Einnahmesteigerungen seien nicht eingetreten, stattdessen habe sich im zeitlichen Zusammenhang mit dem Wirksamwerden der höheren Preise die Schülerzahl deutlich vermindert. Da auch die Ausgaben unverändert blieben, habe sich die Situation verschlechtert: die Musikschule erreiche weniger Schüler, und das Defizit nähme zu.

Die Kreismusikschule solle besser ihre Einnahmen durch zusätzliche Angebote erhöhen, z.B. durch Blockkurse in den Ferien, wenn die Schüler mehr Zeit haben.

3. Die GaGaGroKo nickt trotzdem die von der Kreisverwaltung vorgeschlagene Entgeltanhebung ab, die somit in Kraft tritt, und alle Vorschläge der Opposition werden abgelehnt.

4. Es kommt wieder zu zahlreichen Abmeldungen von Schülern, und die Einnahmen sinken statt dass sie steigen. Dies wird auch durch die Jahresrechnung der Musikschule dokumentiert.

5. (wie 1.). Das Kreiskulturamt stellt fest, dass die Einnahmen der Kreismusikschule erhöht werden müssen, und erstellt eine Sitzungsvorlage mit der nächsten Entgelterhöhung.

6. usw usf …

Derzeit befinden wieder uns wieder am Anfang eines neuen Durchlaufs. Für die Sitzung des Kulturausschusses am 03.12.2014 hat die Kreisverwaltung die Drucksache 9/145 erstellt. Darin wird die nächste Entgeltanhebung vorgeschlagen. Neu: Nachdem die letzten Entgelterhöhungen bei jeweils etwa 5% lagen, werden diesmal gleich 12 (zwölf!) Prozent mehr gefordert. Der ultimative Härtetest für die Kreismusikschule? Immerhin wird sogar in der Vorlage darauf hingewiesen, dass in den Jahren 2010 und 2012, als die letzten Entgelterhöhungen wirksam wurden, die Abmeldezahlen deutlich höher als in den anderen Jahren lagen: “Die Zahl der Abmeldungen zum jeweiligen Schuljahresende beträgt beträgt seit 2009 in der Regel etwa 7%, in den Jahren 2010 und 2012 mit Entgeltanhebungen 10%.” Diese Zahlen sind wahrscheinlich noch etwas günstiger dargestellt als in der Realität; z.B. fehlen die Auswirkungen der Preiserhöhungen auf die Zahl der Neuanmeldungen.

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ein Blick in die Jahresrechnung 2013 der Kreismusikschule (Drucksache 9/89 vom 15.10.2014). Geplant waren Einnahmen aus “privatrechtlichen Leistungsentgelten” in Höhe von 1.588 TEuro, 96 TEuro mehr als im Vorjahr. Tatsächlich betrugen diese Einnahmen jedoch nur 1.482 TEuro. Das waren sogar noch 10 TEuro weniger als im Jahr 2012. Und im Jahr 2013 wurde die zum 01.08.2012 eingeführte Entgeltanhebung erstmals in einem vollen Jahr wirksam… Deutlicher kann das Misslingen der Preiserhöhungen kaum sichtbar werden!

Diesmal versucht man es also mit einer besonders drastischen Verteuerung. Die jährlichen Kosten für Früherziehung und Grundausbildung sollen von 276 Euro auf 312 Euro steigen. Wer in einer Gruppe von 3-4 Jugendlichen wöchentlich (außer in den Schulferien und an Feiertagen) 60 Minuten Unterricht erhält, soll künftig 624 Euro statt bisher 552 Euro zahlen. Das sind dann pro Stunde (wenn man immer teilnimmt) 16 Euro! 45 Minuten wöchentlicher Einzelunterricht sollen von 1.452 Euro auf 1.632 Euro steigen.

Ob das einen Sinn gibt?? Wir befinden uns auf dem Weg zu einer Kreismusikschule, die mit immer weniger Schülern bei immer höheren Entgelten immer höhere Defizite erzielt.

Quelle: PM Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW)

Neheim in der Weihnachtszeit

Eine Stadtführung der besonderen Art, die der Heimatbund Neheim-Hüsten gemeinsam mit dem Verkehrsverein Arnsberg zum Jahresabschluss anbietet. Mit den orts- und geschichtskundigen Stadtführerinnen geht es durch das weihnachtlich erleuchtete Neheim.

Die Teilnehmer erleben unter anderem in der St. Johannes-Kirche die Besonderheiten der Orgel, die vom Kantor gespielt und erklärt wird, die großartige Akustik der Christuskirche, des ältesten Gotteshauses Neheims, und in der ehemaligen Synagoge, dem heutigen Haus der Neheimer Jäger, die besonderen Klänge von Jagdhornbläsern.

Anmeldung erforderlich!
Datum: 13.12.
Uhrzeit: 16.00 Uhr
Preis pro Person: 8,00 € inkl. alkoholfreier Punsch
Dauer: 1 ½ Stunden
Personenzahl: bis max. 40 Personen
Treffpunkt: Neheimer Markt / Hauptportal St. Johannes-Kirche
Stadtführerinnen: Monika Nückel und Dorothe Domke

Freifunk: U23-Wochenende des Chaos Computer Club in Arnsberg

Am Wochenende vom 21.11 bis 23.11. kamen Freifunker aus Arnsberg und
Berlin sowie Mitglieder des Chaos Computer Club Köln zum
Abschlusswochenende des U23-Projekts nach Arnsberg um das dort von der
Stadt unterstützte Freifunknetz auszubauen.

Insgesamt wurde Hardware im Wert von ca. 5000€ verbaut, die die
Sparkasse Arnsberg-Sundern durch Sponsoring bereitgestellt hat. Neben
den Standorten Glockenturm und Propsteikirche, in der historischen
Altstadt der Stadt Arnsberg gelegen, wurden auch Installationen auf dem
Rathaus in Neheim, dem städtischen Bringhof und einigen weiteren kleinen
Standorten getätigt.

Die Stadt Arnsberg ist eine der ersten Städte, die neben Standorten und
Strom auch Internetressourcen für das Freifunknetz zur Verfügung stellt.
Durch diese positive Signalwirkung gehört die Freifunkdomäne Möhne zu
einer der am schnellsten wachsenden und deutschlandweit viel beachteten
Freifunkcommunity in Deutschland. Auch wird in Arnsberg eines der
größten freien verketteten Meshnetzwerke in Deutschland betrieben.

Fotos zum Wochenende stehen unter entsprechend genannten Lizenzen unter
https://forum.freifunk-rheinland.net/t/geekend-fotos-aus-arnsberg/758
bereit.

Freifunk ist für jeden gratis nutzbar, allerdings nicht kostenlos. Um
das Netz auch künftig weiter auszubauen und das Ziel der ersten
städteübergreifende Meshverbindung zu erreichen bitten wir um Spenden
mit der Zweckbindung “Freifunk Domäne Möhne”:
https://freifunk-rheinland.net/mitmachen/spenden

Quelle: PM Daniel Wagner