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WERK NEHEIM


Teleportation ?

Am vergangenen Nachmittag längeren Besuch im Krankenhaus  durch “Auszeit für Kippe” unterbrochen.

Unter mehreren zwecks Nivellierung ihres Nikotinpegels vor der Tür stehenden Personen befand sich auch ein junger Mann, der beim Qualmen durchaus lautstark seinen angewinkelten rechten Arm besprach.

Der Konversation war qua an den Tag gelegter Lautstärke nicht zu entgehen:

  • Junger Mann: “Und du stehst echt gleich neben der…?”
  • Anonymus (vermutliche Antwort): “Ja.”
  • Junger Mann: “Machst du Selfie?”
  • Anonymus (v. A.): “Ja klar …”
  • Junger Mann (und dann O-Ton*): “Mach ein Selfie mit mir drauf mit …!”

(*) Meinerseits auf Blättchen-Packung notiert.

btw:
Jawohl, habe in jungen Jahren mit Genuss “Perry Rhodan”-Hefte weggeschmökert. War besonders beeindruckt von John Marshalls Mutantenkorps (Mausbiber “Gucky” etc.)

“Social Freezing” ist Realität, vermutlich ist – weil vom Anfang bis zum Ende gedacht – Geschäftsmodell “Social Dying” (“Soylent Green”-Reloaded) Thema in Apple/FB/Google-Vorstandsetagen?

Allerdings: so denn die vorgenannten Konzerne entgegen jeder bis heute bekannten physikalischen Machbarkeit  ne Art “Teleportations-App” kostenfrei in Umlauf bringen würden … – was macht dann Alexander Dobrindt mit seinem “Maut-Konzept”?

Newsletter von Dirk Wiese (SPD/MdB) abrufbar

In dieser Woche ist der 6. Newsletter von Dirk Wiese, MdB erschienen. Informationen über Veranstaltungen und Termine, aus dem parlamentarischen Alltag in Berlin sind darin enthalten, aber vor allem natürlich auch über die Arbeit vor Ort im Wahlkreis Hochsauerland, der schönsten Heimat die man haben kann!

Der Newsletter kann kostenlos auf www.dirkwiese.de heruntergeladen werden. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit sich in einen E-Mailverteiler einzutragen, damit man den Newsletter automatisch und ganz bequem per Mail erhält.

In gedruckter Form ist der Newsletter im Wahlkreisbüro von Dirk Wiese, MdB in Meschede erhältlich. Selbstverständlich ebenfalls völlig kostenlos. Wer nicht selbst abholen kann, bekommt den Newsletter gern zugeschickt, ein Anruf unter der Nummer 0291-996713 reicht dazu aus.

„Allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich eine spannende Lektüre der sechsten Ausgabe. Um mich persönlich kennenzulernen gilt weiterhin meine Aktion “Sie kochen den Kaffee, ich bringe den Kuchen mit! Melden Sie sich einfach!”, so Dirk Wiese, MdB.

Quelle: PM Dirk Wiese

 

POL-HSK: Erste Erfolge für die Ermittler der Kriminalpolizei

Freitagabend konnte die Kripo zwei Tatverdächtige festnehmen, die in dringendem Tatverdacht in Zusammenhang mit der Raubserie der letzten Wochen in Arnsberg stehen. Mit Hilfe der Phantombilder hatte sich bereits einige Zeit zuvor der Tatverdacht gegen eine Personengruppe aus Arnsberg gerichtet, aus derer die Taten vermutlich in unterschiedlicher Konstellation begangen wurden. Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht nun gegen zwei dieser Personen aus der Gruppe immer mehr, bis letztlich ein Haftbefehl gegen die Beiden bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg erwirkt werden konnte. Am Samstag wurden ein 34-Jähriger und ein 32-Jähriger Arnsberger dem Haftrichter vorgeführt, der unverzüglich ihre Untersuchungshaft anordnete. Für wie viele und welche Raubüberfälle insgesamt die Beiden sich später vor Gericht verantworten zu haben, ist unter anderem noch Gegenstand der weiterlaufenden Ermittlungen.

Quelle: PM Kreispolizeibehörde HSK

Generationenübergreifende Übung unter realistischen Einsatzbedingungen

Zum Abschluss der Herbstferien lud die Löschgruppe Voßwinkel die Jugendlichen des Feuerwehrnachwuchses des Basislöschzugs 1 der Einheiten aus Neheim und Voßwinkel mit Ihren Ausbildern zum Flugplatz Arnsberg-Menden ein.

Der Abend startete um 18:00 Uhr mit einer Führung über das in Erweiterung befindliche Areal des Flugplatzes und einer Besichtigung einiger Flugzeuge. Ab 19:30 Uhr wurde es spannend, als die Angehörigen der Löschgruppe Voßwinkel Ihren regelmäßigen Übungsabend ebenfalls dort durchführten und die Jugendlichen in das vorbereitete Übungsszenario mit einbanden.

Angenommen wurde ein Flugzeugbrand mit einem vermissten Piloten auf dem bereits in Dunkelheit gehüllten Gelände. Dazu wurden die Einsatzkräfte auf verschiedene Übungs-Abschnitte verteilt. Der erste Abschnitt galt der Brandbekämpfung mit dem Schaumstrahlrohr, der zweite bildete eine sogenannte Riegelstellung zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Brandes. Im dritten Abschnitt wurde schließlich die personalintensive Suche nach einem verletzten Piloten und anschließend nach dessen Auffinden seine Erstversorgung durchgeführt.

Insgesamt waren die Einsatztrupps gemischt aus Alt und Jung mit 3 Löschgruppenfahrzeugen, einem Tragkraftspritzenfahrzeug und einem Einsatzleitwagen vor Ort und konnten unter realistischen Einsatzbedingungen üben.

Nach der erfolgreichen Abarbeitung dieses kritischen Szenarios zogen alle Teilnehmer ein durchweg positives Fazit und waren sehr zufrieden mit der generationenübergreifenden Zusammenarbeit. Mit dem Versprechen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr wurde der Nachwuchs schließlich verabschiedet.

Jugendliche ab 10 Jahren, die an der spannenden und abwechslungsreichen Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr interessiert sind, sind herzlich eingeladen, in den Einheiten der Arnsberger Jugendfeuerwehr vorbeizuschauen, mehr Infos gibt es unter www.feuerwehr-arnsberg.de .

Quelle: PM Feuerwehr Arnsberg

Fragen und Antworten zum Gewinnspiel bei Radio Sauerland: Radio NRW ist nicht zur Transparenz bereit

Alle Jahre wieder beglückt Radio Sauerland seine Hörerinnen und Hörer mit jährlich zwei Gewinnspielen. Im letzten Sommer sollte es wieder einmal Geld regnen. Den Hörern wurde suggeriert, sie könnten durch einen Anruf bei der „Geldregen-Hotline“ bis zu 25.000 Euro gewinnen, am „Doppeldonnerstag“ sogar bis zu 50.000 Euro. Die Anrufe waren nicht kostenfrei, sondern sehr teuer; es konnten Kosten von mehr als 1 Euro je Anruf entstehen. Und ein ganz großer Teil Anrufe führte nur zu einer Automaten-Durchsage, dass man es erneut probieren sollte… Ein großer Teil der Gebühren für die Anrufe fließt über den Provider in die Taschen des Gewinnspielveranstalters: das ist Radio NRW, die Dachgesellschaft von 44 Lokalradios in NRW. Radio NRW gestaltet auch etwa 95% der Sendezeit von Radio Sauerland.

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) hält das „Geldsegen-Spiel“ für nicht sonderlich seriös und stellte deshalb dem Landrat mehrere Fragen. Der HSK ist einer von zwei Gesellschaftern von Radio Sauerland; der andere ist die Funke-Gruppe (früher WAZ-Konzern). Diese schriftliche Anfrage liegt nun schon einige Zeit zurück. Sie ist datiert auf den 12. August 2014. Für die Antwort nahmen sich die Verantwortlichen viel Zeit. Das Schreiben erreichte die SBL/FW nach mehr als 2 Monaten, am 17. Oktober 2014. Ob die Antwort eine Antwort ist, entscheiden Sie bitte selbst! Hier sind sie, die sieben Fragen der SBL/FW, nebst den Antworten und „Antworten“:

Frage 1

Hält der Landrat diese Art von Werbung eines Lokalradios, dessen Mitgesellschafter der HSK ist, für die Teilnahme am “Sommer-Geldregen” für vertretbar?

Antwort

Ja

Frage 2

Warum beteiligt sich Radio Sauerland am aktuellen Gewinnspiel?

Antwort

Zur Reichweitenstärkung des NRW-Lokalfunks finden regelmäßig landesweit mit allen Betriebsgesellschaften und Veranstaltergemeinschaften abgestimmte sogenannte „Major-Promotions” statt. Dies ist ein etabliertes Instrument zur Hörerbindung.

Telefonmehrwert-Gewinnspiele (TMWD-Gewinnspiele) — dazu zählt auch der von Ihnen angesprochene „Sommer-Geldregen” — dienen darüber hinaus der Finanzierung der Sender und somit der Sicherung des Sendebetriebs und der Arbeitsplätze.

Frage 3

Warum wird den Hörer/innen bei der Ausstrahlung der Gespräche mit den Gewinnern der (falsche) Eindruck vermittelt, es handele sich um Live-Beiträge? In welchem zeitlichen Abstand vor der Ausstrahlung wurden die Beiträge aufgezeichnet?

Antwort

Zur Erhaltung des Programmflusses werden die Gespräche mit den Gewinnern kurz vor Ausstrahlung aufgezeichnet. Dieses im Hörfunk übliche Verfahren ist auch transparent in den Gewinnspielbedingungen aufgeführt.

Frage 4

An welchen Gewinnspielen hat sich Radio Sauerland in den letzten 5 Jahren selbst oder als Teil von Radio NRW oder als Teil eines anderen Zusammenschlusses von Lokalradios beteiligt?

Antwort

Auf landesweiter Ebene wurden und werden jährlich zwei TMWD-Gewinnspiele mit den Veranstaltergemeinschaften und Betriebsgesellschaften abgestimmt und veranstaltet.

Radio Sauerland selbst führt keine eigenen TMWD-Gewinnspiele durch.

Frage 5

Wie hoch waren bei diesen Gewinnspielen die im HSK an Hörerinnen und Hörer ausgeschütteten Gewinne (als Summe je Gewinnspiel)?

Antwort

Aus datenschutzrechtlichen Gründen lehnt radio NRW eine Beantwortung dieser Frage ab.

Frage 6

Wie viele Anrufe aus dem HSK gab es je Gewinnspiel?

Antwort

Aufgrund verschiedener Faktoren (Pendler, Frequenz-technische Versorgung, mobile Anrufe) Ist laut radio NRW keine belastbare Aussage möglich.

Frage 7

Wie hoch waren je Gewinnspiel die Erträge für Radio Sauerland bzw. die auf Radio Sauerland beziehbaren anteiligen Erträge von Radio NRW bzw. des anderen Zusammenschlusses von Lokalsendern?

Antwort

Sofern bei Gewinnspielen von radio NRW Überschüsse erzielt werden, gehen diese in die allgemeine Erlösausschüttung an die 44 Lokalradios ein.

Radio NRW ist nicht bereit, die durch einzelne Gewinnspiele erzielten Erträge insgesamt und/oder für einzelne Sender zu kommunizieren.

Fazit:

1. Für Radio NRW scheint das “Gewinnspiel” sehr einträglich zu sein; es gibt also zumindest einen “Gewinner”.

2. Ob Radio Sauerland davon irgendeinen Nutzen hat, bleibt offen. Dokumentiert wird die grOße Abhängigkeit, die Radio Sauerland von Radio NRW hat.

3. Ob es wenigstens einen einzigen “echten” Gewinner (oder gar mehrere) in der Hörerschaft von Radio Sauerland gab, bleibt offen. Vielleicht sind ja auch die Gewinner nur gefaked? Die Kosten für die Telefonanrufe sind dagegen echt…

4. Ob ein Landkreis ein Mitgesellschafter solche werbeaktionen indirekt unterstützen sollte (s. Antwort auf Frage 1), bedarf der weiteren Diskussion.

Quelle: PM Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW)